Es ist eine kluge und weitreichende Entscheidung, zu der sich Willmerings Gemeinderat mit 1. Bürgermeister Michael Dankerl und die Verantwortlichen der Spiel-Vereinigung Willmering/Waffenbrunn vor mehr als 30 Jahren entschließen.

Die Gemeinde nördlich der Kreisstadt Cham soll nicht länger ein „weißer Fleck“ auf einer Landkarte der immer zahlreicher werdenden Tennisvereine in Deutschland sein.

Auch nach 30 Jahren kennt Jedermann die Namen der Hauptdarsteller, welche in den 80er-Jahren ihrer Sportart hierzulande diesen immensen Aufschwung verschaffen: Steffi Graf und Boris Becker.

 

Da will man Mitte der 80er-Jahre natürlich in und um Willmering dabei sein!

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Die Männer der 1. Stunde begutachten 1987 den Bauplatz der künftigen Tennisanlage: 
Emil Baumgartner, Josef Stoffl, Fritz Holzer, Anton Gobes, Michael Dankerl, Josef Nerf, Norbert Paulus und Johann Posel (v. l. n. r.).

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Der TCW ist immer zu kreativen Lösungen fähig.

Anstelle des Recyclinghofs am Sportplatzweg gestaltet der TCW Mitte der 1990er Jahre eine provisorische Streettennis-Anlage.

1. BGM Dankerl, Abteilungsleiter Paulus und Lehrer Roßbach stellen diese den Willmeringer Schulkindern vor.

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Auf 25 Jahre organisierte Herrenrunde kann Lois Reber 2017 zu-rückblicken, in denen er von November bis April einen Spielbetrieb in der Halle auf die Beine stellt.

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Aus der Hand des BTV-Bezirksvorsitzenden Johannes Deppisch erhält Abteilungsleiterin Berta Hiob im Rahmen einer Ehrung für Mitglieder im April 2008 eine Auszeichnung.

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Kindergarten- und Grundschulkinder erleben 2004 eine Sport- und Spielstunde, die von der Abteilungsleiterin auch einmal durch Naschwerk unterbrochen werden darf.

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Das gefällt dem neuen Abteilungsleiter - bei der Siegerehrung der Freizeit-Damen händigt Klaus Weingärtner den Pokal, aber auch  einen Trostpreis aus.

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Eine Besonderheit im Jahreslauf 2011 sind die internationalen Begegnungen der TCW-Tennisjugend mit den Kollegen aus dem benachbarten Domazlice (CZ) im Winter in der Chamer Halle, im Sommer im Freien in Tschechien.

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Ein sportliches Aushängeschild über viele Jahre: Der männliche Nachwuchs (Schönleber, Lankes, Etti, Wanninger, Penzenstadler). Unter der Betreuung von Robert Schmaderer schaffte es das Team sogar bis in die höchste BTV-Jugendklasse, die Bezirksliga.

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So lachen künftige Sieger! Gemeinsam mit Jugendleiterin Sabine Schneider freuen sich die TCW-Nachwuchscracks über jeden getroffenen Ball.

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Ferientraining beim TCW für Groß und Klein ist seit Jahrzehnten Thema Nr. 1.

Seit 2003 unterstützt die vereinseigene Ballmaschine die Bemühungen um einen spielstarken Nachwuchs, 2016 trat man dem DTB-Talentino-Club bei.

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Gar nicht bierernst zu geht es seit mehr als 10 Jahren beim „Prosecco-Cup“ von Marlies Paulus für die Tennisdamen, wenn wie 2017 die sportliche Entscheidung im Papierflieger-Weitwurf fällt.

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30 Jahre Abteilungsleitung TC Willmering auf einem Bild: Norbert Paulus (ab 1987, Bildmitte), Berta Hiob (ab 1999) und Klaus Weingärtner (ab 2010) beim Nostalgieturnier „30 Jahre TCW“ im Juli 2017.

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Es sind die Frauen, die den Weg fortan beim TCW bestimmen: Vize Berta Hiob und Abteilungsleiterin Ramona Meindl haben das Sagen!

Covid 19
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Die MidCourt-Kids im Corona-Jahr 2020 freuen sich über die Möglichkeit, auf dem Tennisplatz Sport treiben zu dürfen.

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Die Tennisdamen des TCW radeln mit Gerti Bergbauer nach Ast zum dortigen Meditationsweg.

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Nach Jahren als Jugendleiter und Trainer legt Franz Robl eine schöpferische Pause ein. Heike Gürster dankt im Namen des TCW und aller Beteiligter mit einem Präsent.

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Möge die Fahne des TC Willmering noch viele Jahre erfolgreich flattern im Wind, wie beim obligatorischen Hissen während der Platzeröffnung im Frühjahr 2017.

1977: Tennis kommt nach Willmering

„Geburtshilfe“ bei der Entwicklung des Tennissports leistet allerdings schon 10 Jahre vorher die Herrenturnabteilung der Spiel-Vereinigung.
 
Auf dem Allwetterplatz der Schulsportanlage Willmering (s. Luftaufnahme) wird seit 1977 dieses Spiel ausgeübt.
 
Ohne Zäune, das Netz muss ständig auf- und abgebaut werden. Annehmlichkeit sieht sicher anders aus!

1987: Gründung der Abteilung, Bau der Tennisanlage

Die Gründung einer „richtigen“ Tennisabteilung im Einzugsgebiet der Gemeinden Willmering und Waffenbrunn regt die Vorstandschaft der Spielvereinigung unter dem Vorsitz von Josef Roider dann 1987 an.

 

Ende April findet eine Informationsveranstaltung im Gasthaus „Post“ in Willmering statt, kaum zwei Wochen später treffen sich dort 28 Damen und Herren zur Gründungsversammlung (s. Anwesenheitsliste).

Einem siebenköpfigen Gremium steht Norbert Paulus künftig als 1. Abteilungsleiter vor.

Bereits im August 1987 entstehen Pläne für eine Tennisanlage mit drei Spielfeldern und einem dazugehörenden Betriebsgebäude. Als Standort kommt ein Gelände an der Straße von Willmering nach Prienzing in Frage.

Der Vorschlag, der Tennisabteilung einen eigenen Namen innerhalb der SpVgg zu geben, wird auf einer Mitgliederversammlung einstimmig angenommen: Der Tennisclub nennt sich nach dem Standort TC Willmering.

Bis zum Herbst des Gründungsjahres vervierfacht sich die Zahl der Mitglieder auf 115 Personen.

Der „erste Spatenstich“ erfolgt am 18. Juni 1988. Zuerst errichten die Mitglieder unter der Regie von Baumeister Jakob Sehr das Tennisheim am Sportplatzweg.

Gefeiert wird allerdings schon jetzt: das – interne – Sommernachtsfest geht erstmals „über die Bühne“, allerdings noch auf dem Schulsportgelände.

Es soll bis zum heutigen Tag der Höhepunkt jeder Tennissaison bleiben.


Im folgenden Jahr setzt die Einweihung der Tennisanlage, verbunden mit einem Fest am 9. und 10. September 1989 unter dem Schirmherren-Duo Michael Dankerl und Hans Posel den Schlusspunkt des Bauvorhabens.

Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung steht der Feldgottesdienst am Sportplatz mit der anschließenden Segnung der Tennisanlage durch H.H. Pfarrer Josef Götz.

Die 90er: Der Tennisclub etabliert sich 

Die Ausrichtung der neuen SpVgg-Abteilung ist der Tennis-Vorstandschaft von Anfang an klar: Im Mittelpunkt steht der Sport für die Mitglieder.

Der sofortige Einstieg in die BTV-Runde mit bis zu acht Mannschaften, einigen Meistertiteln, die Abhaltung von Turnieren für alle im Verein aktiven Leistungsklassen und das Angebot professionellen Trainings unterstreichen diese Haltung in der Folgezeit.

Ab 1993 lassen auch die Willmeringer Tennisdamen ihr Können  aufblitzen: 

Marianne Straßer, Marlies Paulus, Inge Stoffl, Marion Meier (Holzfurtner), Nicole Lößl (Kernbichl), Christa Roiger, Anita Ehrl, Tanja Reber (Pierler), Walburga Semmelbauer, Berta Hiob (v. l.).

Eine sportliche Leistung zu erbringen soll aber nicht das einzig dominierende Ziel sein.

Gemeinsame oder gesellige Gelegenheiten gilt es ebenso zu nutzen. Ein zusätzliches, umfangreiches Ganzjahresprogramm des TCW, beginnend von Skigymnastik über Wanderungen bis zu Radtouren, runden die Aktivitäten außerhalb der Sandplätze ab.

 

Die Teilnahme an sämtlichen Vereinsfesten im Gemeinde- und SpVgg-Bereich betont die erwünschte Integration des TC Willmering in den gesellschaftlichen Rahmen des Dorfes.

So wird der erste Heimsieg der TCW-Herrenmannschaft im Jahr 1990 gefeiert: 

Die Spieler Graßl, Hiob, Bergbauer, Gruber, Stoffl und Paulus (v. l.) bei er Fahrt im offenen Wagen durch Willmering.

Ohne die Förderung des Nachwuchses können kein Verein und keine Sportart längerfristig bestehen. Der Rausch des eingangs genannten Booms soll sich schließlich auch für die bayerische Tennisprovinz auszahlen.Von Anfang an spielen Aktionen zur Gewinnung jugendlicher Mitglieder beim TCW eine wichtige Rolle.

 

Gott sei Dank sind sich viele erwachsene Mitglieder in Willmering nicht zu schade, ihr Können und Wissen im „weißen Sport“ an die Jugend weiter-zugeben. Der Gang des TCW in die Kindergärten und Schulen ist daher vollkommen logisch. Denn frühzeitig hat man in Willmering verstanden: Tennis kann ein Sport für Familien und unterschiedliche Generationen sein.


Wie so oft im Leben spielt natürlich das Geld eine Rolle: die wirtschaftliche Eigenständigkeit des TC Willmering wird dadurch erreicht, dass finanzielle Mittel aus verschiedenen Quellen fließen. Der Unterhalt der Anlage, die Jugendarbeit sowie der Spielbetrieb verschlingen jedes Jahr eine gehörige Summe.

Schrittmacher für das örtliche Vereinsleben

Bei einigen Ereignissen ist der TC Willmering der Schrittmacher für das Willmeringer Vereinsleben und darüber hinaus.

 

Der TCW wagt sich beispielsweise schon 1996 zur Skifreizeit ins Hochgebirge und organisiert eine Obertauern-Fahrt, die innerhalb kurzer Zeit ausgebucht ist.

Beim landkreisweiten 5. Mini-Tennis-Spieltag der Bayerischen Sportjugend (bsj) am 30. Mai auf der TCW-Anlage heißt die Schlagzeile der Heimatpresse:

„Staubwolken über Willmering!“

Mit 250 Mitgliedern, darunter 103 Kinder und Jugendliche, erreicht der Tennisclub 1997 den höchsten Stand in seiner bisherigen Geschichte.

Nicht mehr wegzudenken aus dem Abteilungsleben ist in diesem Zeitraum die Stamsrieder Hobby-Runde. Um diesen Kreis bemüht sich Lois Reber ebenso wie bei der Belegung der Tennishalle am Montag. Über 25 Jahre lang wird der Abend zu einem festen Termin im winterlichen Tenniskalender.

Ab 1999: „Der Boss ist eine Frau!“

Nach mehr als 12 Jahren endet die Ära von 1. Abteilungsleiter Norbert Paulus im Herbst 1999. So steht nun an der Spitze der Abteilung Berta Hiob, die ihren seit der Gründung amtierenden Vorgänger ablöst.

Für Einsparungen bei der Arbeitszeit und an Material sorgt ab dem Jahr 2000 der angeschaffte „Turbobesen“, ein Arbeitsgerät zur Platzpflege. Den Willmeringer Tennis-Damen gelingt erstmals der Aufstieg in die Bezirksklasse.

 

Der „Netzroller“, die von Norbert Paulus aufgelegte Zeitschrift des TCW, informiert um die Jahrtausendwende nicht nur über die wichtigsten Termine im Vereinskalender, er trägt auch Kurioses und Amüsantes aus dem Willmeringer Tennisleben zusammen.

Der Erlös des Sommernachtsfestes 2001 – immerhin 1600 DM – wird auf Initiative von 2. Abteilungsleiter Josef Meier der Benefizaktion „Sternstunden – Wir helfen Kindern“ zur Verfügung gestellt.

Die 2000er: Der TCW wird modern

Ein Tennisjahr in Bildern mit den Höhepunkten in 2003 (Kammwanderung am Hohen Bogen am 6. Januar bis zum Weinfest Ende Oktober) mittels animierter Bilder kann Norbert Paulus in seiner Präsentation bei der JHV Ende November Revue passieren lassen.

 

Denn ein Laptop unterstützt künftig die Arbeit der Funktionäre, da die gesamte Organisation und der Spielbetrieb im BTV nur mehr online abgewickelt werden.

Der TCW schafft sich 2004 auch eine Ballwurfmaschine zur Intensivierung des Trainingsbetriebes an.

 

Die Homepage www.tc-willmering.de erblickt an Pfingsten das Licht des world wide web, ab dem Sommer 2009  für 10 Jahre von Lisa Weingärtner gepflegt.

2005 fordert der Tennisverband geprüfte Schiedsrichter, Josef Ehrl und Reinhard Matzke teilen sich diese Aufgabe.

Den größten Siegerpokal im Vereinsheim gewinnen die Freizeitspielerinnen und -spieler im Sommer 2006 nach Einladung des Sportvereins Gleißenberg zu dessen 40-jährigen Gründungsfest.

TCW-Spielerin Anna Schuh wird im selben Jahr das 1000. Mitglied des Hauptvereins. Mit dem Einbau der Aluminiumrolladen an der Veranda gestalten Josef Graßl und Robert Schmaderer den Eingangsbereich neu.

Jubiläen müssen gefeiert werden!

40 Jahre ihres Bestehens begeht die SpVgg im Jahr 2007, die Tennisabteilung ihrerseits wird 20 Jahre alt.

Aus diesem Grund feiert der TCW Ende Juli sein Sommernachtsfest mit ca. 300 Gästen im Festzelt neben den Tennisplätzen.

Fußballer Heinz Plötz führt auf der Bühne den allseits bekannten Tennis-Sketch von Gerhard Polt vor: „Oliver, er spielt longline“.

Vorher übernimmt aber der das Tennis die Hauptrolle, denn es gibt eine Sportwoche mit den Nachbarvereinen FC Chammünster, FC Untertraubenbach, TC Silberberg, FC Stamsried und dem SSV Schorndorf.

Keine Platzeröffnung ohne das Hissen der Bayern-Fahne!

Dieses Ritual gehört unabänderlich zum Jahreslauf des TCW . 

Der Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten des TCW zum 20jährigen Bestehen findet allerdings erst im Frühjahr 2008 statt.

Bei der Ehrung der Gründungsmitglieder im „Dorfhäusl“ zu Rhanwalting überreicht BTV-Bezirksvorsitzender Johannes Deppisch 39 Damen und Herren der 1. Stunde eine Dankesurkunde.

 

Wieder einmal lässt Schriftführer Norbert Paulus die zwei Jahrzehnte TCW in einer Präsentation Revue passieren. Der Tennisclub präsentiert sich weiterhin als florierende Abteilung mit mehr als 200 Mitgliedern und zahlreichen Mannschaften.

 

Ein Zugeständnis an sich ändernde Zeiten: Die Aufnahmegebühr für Neueinsteiger fällt weg.

Der Zahn der Zeit nagt auch am Vereinsheim: Die Sanierung der Umkleidekabi-nen wird durch die Gemeinden Willmering und Waffenbrunn sowie die Spielver-einigung unterstützt. Unter der Regie von Robert Schmaderer packt ein Trupp von Fachleuten im Herbst 2008 an.

Sollten wirklich einmal Probleme beim Bespielen der Plätze auftreten: Vorstand und umsichtige Mitglieder wissen, wo sie anpacken müssen.

Nicht nur bei der alljährlichen Frühjahrsbestellung, auch bei anfallenden Reparaturen.

2009 beschließt die Vorstandschaft einstimmig, Josef Meier aufgrund seiner umfangreichen Verdienste zum Ehrenmitglied der Tennisabteilung zu ernennen.

Mitte Juli bringt ein Blitzschaden den TCW in enorme Schwierigkeiten, der die gesamte Elektrik des Vereinsheims in Mitleidenschaft zieht.

 

Der TCW schnuppert ständig an sportlichen Herausforderungen und besucht ein Bundesligaspiel des TC Amberg am Schanzl, die Jugendleitung den Hochseilpark in Waldmünchen.

 

Alkoholfreie Cocktails mixt Übungsleiterin Gerti Bergbauer am Stand des Sommernachtsfests 2009 bei der Aktion „Alkohol, kenn dein Limit“.

2010: Klaus Weingärtner übernimmt den Vorsitz

Am 28. Februar 2010 übernimmt Klaus Weingärtner die Führung im TCW, zunächst im Dreiergremium mit Berta Hiob und Richard Schuh als gleich-berechtigtes Team.

 

Es folgen drei weitere Amtszeiten, in denen Weingärtner bald als alleiniger Abteilungsleiter vorsteht.

Sein Führungsteam übernimmt die erfolgreichen, jährlich wiederkehrenden Programmpunkten des TCW: die Dreikönigswanderung, das Faschings-/ Schleiferlturnier in der Tennishalle, Vereinsmeisterschaften im Mixed, Doppel und Einzel, regelmäßiger Besuch eines Bundesligaspiels in Amberg (Herren) oder Regensburg (Damen), das Sommernachtsfest, den „Weißbier“- und „Prosecco-Cup“ sowie das Weinfest.

Spiele der „Freizeitbundesliga“ mit Runding, Gleißenberg und Pemfling gehören zu den Highlights der noch jungen Willmeringer Tennis-Geschichte. Die Pflege nachbarschaftlicher Beziehungen ist ein Dauerbrenner im Freizeit-Sport-Geschehen des TCW. Im Wechsel zwischen Heim- und Gastspielen misst man alljährliche die Kräfte und lässt beim mindestens genauso wichtigen Apres-Tennis die "alten Zeiten" hoch leben!

Die Pflege nachbarschaftlicher Beziehungen – hier mit SV Runding, TSV Pemfling und SV Gleißenberg – ist ein Dauerbrenner im Freizeitsportgeschehen des TCW.

Dreikönigswanderungen – hier 2015 bei Geigant – gehören zum festen Programm in der kalten Jahreszeit ...

... genauso wie die kostümierten Schleiferlturniere zur Faschingszeit in der Tennishalle Altenmarkt.

Radtouren des TCW freuen sich seit den 90er Jahren großer Beliebtheit. Sie gehen auf eine Initiative des damaligen Sportwarts. Hermann Weiß (Bildmitte) zurück.

2002 geht es nach Gleißenberg und zurück.

Mit neuen Zielen ab 2010

Zusätzlich installiert die Führung eine Frühjahrswanderung, zur Platzeröffnung eine Frühjahrsversammlung, Theaterbesuche im gesamten Landkreis, eine sommerliche Radtour, die anspruchsvolle Herbstwanderung und zur Beseitigung der Lagerbestände im Vereinsheim das sogenannte „Alte Bier“.

Auch 2011 kann die ominöse Grenze von mehr als 200 Mitgliedern gehalten werden. Der Spielbetrieb bringt weitere Meisterschaften im Jugendbereich, doch das Highlight bildet das 1. grenzüberschreitende Freundschaftsspiel der Junioren gegen Jiskra Domazlice.

Seitdem findet es jährlich statt, im Frühjahr in der Halle in Cham, im Herbst im Freien in Domazlice. Unbekanntes Parkett betreten die Tennisspieler beim Besuch des Eishockeyspiels der „Straubing Tigers“ gegen die „Augsburg Panthers“ und des Circus Krone in München.

Nach Tilgung der Restschuld für das Vereinsheim sind der Sportverein und seine Abteilung nun vollkommen schuldenfrei.

Einen zwischenzeitlichen Aufschwung verspürt der TCW 2012 mit dem Anstieg auf 220 Mitglieder.

Die Junioren 18 vertreten den TCW eine Saison lang in der höchsten Liga im Bezirk. An der Eröffnung der neuen Sporthalle Willmering beteiligt sich der Tennisclub mit einer Kleinfeldtennis-Aktion.

 

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums im Juli 2012 verzeichnet die Vereins-meisterschaft im Einzel mit über 90 Teilnehmern in 11 Klassen eine Rekord-teilnahme im jüngeren Zeitraum.

Darüber hinaus veranstaltet der TCW wiederum eine Sportwoche mit regem Spielbetrieb der Juniorinnen, Junioren, Herren 40 und einem Turnier der Freizeitmannschaft. Höhepunkt ist das Fest im „Groitl-Stodl“ mit über 300 Besuchern und BTV-Bezirksvorsitzendem Johannes Deppisch als Ehrengast. Er übergibt Meisterurkunden und zeichnet verdiente Mitarbeiter aus.

Ein gewohntes Bild beim TCW: Siegerehrung der Vereinsmeisterschaften 2012.

Egal ob im Einzel, Doppel oder beim Mixed: Der Tennisclub hält an seinem internen Kräftemessen seit Anbeginn fest.

Das Jahr 2013 beginnt wie gewohnt voller Elan für die Mitglieder und Mannschaften des TCW.

Außergewöhnlich ist der Besuch von „ABBA – The Show“ in München. Die Jahreshauptversammlung bestätigt die bestehende Vorstandschaft, es gibt Ehrungen für 10-, 20- und 25-jährige Mitgliedschaft.

 

Berta Hiob und Norbert Paulus erhalten die SpVgg-Verdienstnadeln für Vorstandsarbeit in Silber und Gold. Der TCW führt erstmals Ehrungen für Spiele in der Medenrunde durch. Reinhard Matzke wird für 250 Matches geehrt.

Beim Fest zum 25-jährigen Jubiläum des TCW 2012 im Groitl-Stodl erhalten die Turnierteilnehmer der Freizeitmannschaften aus Runding, Pemfling und Gleißenberg Gastgeschenke und der Siegerpokal wird überreicht.

Abteilungsleiter Klaus Weingärtner freut sich über die Anwesenheit vom 1. BGM Michael Dankerl, SpVgg-Präsident Hans Eichstetter und BTV-Bezirksvorsitzendem Johannes Deppisch.  

Seit 2014: Festigung im Spiel- und Sportbetrieb

2014 will der TCW neue Wege gehen: Man startet ein Programm zur Aktivierung bisher passiver Mitglieder zum Wiedereinstieg in den Tennissport.

 

2015 unterschreitet der Tennisclub trotzdem die 200er-Marke beim Mitgliederstand. Die richtige Reaktion trifft die alte und neue Vorstandschaft mit Hilfe des rührigen Jugendleiters Franz Robl: der TCW meldet seine Jugendabteilung beim BTV als TALENTINO-Club.

 

Verdienstnadeln für Vorstandsarbeit in Gold gibt es für Burgl Semmelbauer, Marianne Strasser und Christa Roiger.

Seinen kulturellen Anspruch behält der Tennisclub bei. Das Konzert von Helene Fischer in München erfreut deren Willmeringer Fans ebenso wie das der „Cubaboarischen“ in Furth im Wald oder Shakespeares „Sommernachtstraum“ in Bad Kötzting.

Die Freizeitmannschaft verteidigt ihre lokale Vormachtstellung beim Turnier des SV Gleißenberg zum 50-jährigen und in Treffelstein beim 25-jährigen Bestehen.

Mit Volldampf ins 4. Jahrzehnt TC Willmering

Mit 173 Mitgliedern und 6 Mannschaften gehört der TC Willmering zu Beginn des Jahres 2016 zwar immer noch zu den größten Tennisvereinen im Landkreis, der negative Trend lässt aber die Verantwortlichen zu weiteren Maßnahmen greifen.

 

Dazu zählen zum Saisonauftakt die Teilnahme an der DTB-Aktion „Deutschland spielt Tennis“, persönliche Werbung an den Schulorten Willmering und Waffenbrunn, ein besonderes Programm für Neueinsteiger, das sogleich ca.

15–20 neue Kinder als Mitglieder bedeutet, ein Schnuppertraining der 3. und 4. Klassen der örtlichen Schulen im Rahmen des Wandertags sowie das Sommernachtsfest mit speziellem Kinderprogramm.

 

Die TCW-Herren versuchen sich darüber hinaus an den Hallenlandkreis-Meisterschaft in Cham.

2017 scheint der kleine „Durchhänger“ gestoppt, es treten erstmals Midcourt-Kinder und Herren 50 auf BTV-Ebene zum Wettkampf an.

 

Höhepunkt der laufenden Saison soll zu „30 Jahre TCW“ ein Nostalgie-Turnier mit alten Schlägern und Klamotten aus den 80er-Jahren werden.

 

Bei der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Herbst werden wieder einmal die personellen Weichen für das 4. Jahrzehnt „Tennisclub Willmering“ gestellt. Klaus Weingärtner und Berta Hiob bleiben bis 2019 an der Spitze des Clubs! 

Warum herrscht 2018 beim TC Willmering Zuversicht, obwohl die Mannschaften der Damen und Herren das Tabellenende zieren? 

 

Zum einen ist es die Tatsache, dass zum Sport – genauso wie der Erfolg einfach auch der Misserfolg gehört. Zudem ist es die Aussicht, mit den eigenen Tennis-talenten in naher Zukunft wieder Anschluss zu finden an vergleichbare Vereine im Umkreis.

 

Dies soll mit Hilfe einer funktionierenden Jugendarbeit gelingen, wie sie beim TCW schon immer hoch im Kurs stand.

2019: Ramona Meindl übernimmt die Führung

Ein neues Gesicht an der Spitze des TC Willmering, aber ansonsten Konstanz in der Abteilungsführung. Das ist das Resultat  der Jahreshauptversammlung der Tennissparte der SpVgg Willmering/Waffenbrunn am Jahresende 2019.

 

Mit Ramona Meindl übernimmt eine junge Kraft den mit fast 200 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu den mitgliederstärksten Tennisvereinen im Landkreis Cham zählenden Club. 

 

Was der TCW im Zeitraum seit Ende 2017 auf die Beine stellte, erfuhren die mehr als 30 Tennisfreunde sowie SpVgg-Präsident und 1. Bürgermeister Hans Eichstetter in den Rechenschaftsberichten. 

Zur freudigen Überraschung des Betroffenen ernennt die Abteilung im November 2019 ihren Schriftführer Norbert Paulus nach Jakob Sehr und Josef Meier zum 3. Ehrenmitglied.  33 Jahre ununterbrochen im Ehrenamt für den TC Willmering sind der Anlass dazu.

Ein Virus bringt den Sport ins Schleudern

Eine noch nie dagewesene Situation bescherte das Frühjahr 2020 den Menschen - nicht nur im Umfeld des TCW! COVID 19, eine - wie der Name Pandemie schon ausdrückt - weltumspannende Infektion, lähmte das gesamte Leben auf dem Erdball. Kontaktbeschränkungen erlauben anfangs nur Treffen im engen Familienkreis, das Vereinsleben wird komplett heruntergefahren. Der im Winter zusammengestellte Tennis-Veranstaltungskalender 2020 ist das Papier nicht mehr wert, auf dem er steht.

 

Es gibt auch erstmals seit 30 Jahren keine BTV-Meden-Runde beim TCW. Für den Sommer hat der TC Willmering alle Wettkämpfe des Bayerischen Tennis-verbandes abgesagt. Fünf Mannschaften hätten an den Start gehen sollen.

„Der Spielbetrieb startet ab Montag, 11. Mai 2020. Bitte unbedingt die Informationen am Schwarzen Brett beachten!“ Mit diesem Aushang bricht der Tennisclub dann doch in die merkwürdigste seiner bisher 34 Saisonen auf. Dank des kontaktfreies Trainings ist Tennis privilegiert für eine Aufhebung des angeordneten Sportverbots.  

 

Dass vorher alle 3 Plätze instandgesetzt werden konnten, ist den fleißigen Mitgliedern um Ernst Gruber zu verdanken.

Ein Problem für die Anfang Juni erfolgreich gestarteten XXL-Vereinsmeister-schaften des TCW mit 60 Teilnehmern in insgesamt 11 verschiedenen Wettbewerben: Zuschauer sind beim Tennisspielen noch immer nicht erlaubt!

Bei den erstmals über drei Monate laufenden Titelkämpfen in Einzel, Doppel und Mixed treten innerhalb einer Klasse jede/r Spieler/in gegen jede/n andere/n Teilnehmer/in an, bei den Herren und im Mixed wird sogar in zwei Gruppen gespielt.

Die Meisterschaften 2020 bestätigen den erwartet guten sportlichen Verlauf, Vereinsmeister werden die besten Spielerinnen und Spieler. Jugendleiterin Heike Gürster organisiert Corona-konforme Sieger-ehrungen mit Pokalen und Medaillen für die Besten und die jüngeren Teilnehmer.

Der Tennisherbst klingt ruhig aus, wenngleich die Vorbereitungen für ein Hallentraining der Kinder- und Jugendgruppen, der Damen- und Herren-spieler sowie für die Freizeitrunde der Senioren auf Hochtouren laufen.

 

Die Tennis-Freizeit-Damen radeln ins Waldmünchner Land mit Gerti Bergbauer und treffen sich statt zum Tennis beim „Prosecco-Cup“ ausschließlich beim Apres im Restaurant „Ödenturm“, der „Weißbier-Cup“ der Herren findet diesmal nur geringen Zuspruch.

 

Wesentlich einschneidender ist die Pause, die Jugendtrainer Franz Robl einlegt, der nach Jahren erfolgreicher Arbeit kürzer treten will und die Betreuung der erfolgreichen Mädchenmannschaft ruhen lässt. Der TCW bedankt sich bei dem verdienten Mitarbeiter vor zahlreichen Teilnehmern am Tennisgelände.

 

Das Team um Ernst Gruber wintert - wie gehabt - die Plätze ein. Eigentlich hätte nach den Herbstferien das Hallen-Training losgehen sollen, aber Sportanlagen sind wieder geschlossen. Es darf nur zu zweit oder mit Personen aus einem Hausstand Tennis gespielt werden, Gruppentraining ist nicht erlaubt. Diese Anordnungen gelten vorerst bis Weihnachten!

2021: Kein Ende der Misere!

Kein Hallensport bis 31. Januar! Die Bayerische Staatsregierung hat den organisierten Freizeitsport mittlerweile gänzlich untersagt. Grundlage dafür ist die aktuelle Bayerische Infektionsschutzmaß-nahmenverordnung. "Wir fahren runter, wir reduzieren die Kontakte", sagt Ministerpräsident Markus Söder am 14. Dezember in München. Denn Corona sei außer Kontrolle, die Zahlen in Deutschland seien mehr als besorgniserregend.

 

Somit fällt auch der Termin für die obligatorische Dreikönigswanderung des TC Willmering am 6. Januar 2021 in diese Sperrfrist.

Von Anbeginn die richtigen Mitarbeiter

Am Ende komme ich zu dem vielleicht wichtigsten aller Erfolgsfaktoren: die richtigen Mitarbeiter für ein funktionierendes Vereinsleben!

 

Dass der TCW in drei Jahrzehnten mit Norbert Paulus (ab 1987), Berta Hiob (ab 1999) und Klaus Weingärtner (ab 2010) nur drei Vorstände „abnutzt“, kann als ein Zeichen für ausreichende Unterstützung durch die Mitglieder und folglich Kontinuität im Abteilungsleben gedeutet werden.

 

Dazu scheinen die Rahmenbedingungen seitens des Hauptvereins und der politischen Gemeinden zu stimmen.

 

Doch auch die Zeitspanne an Tätigkeiten einiger Vorstandsdamen sprechen für sich: Walburga Semmelbauer kümmert sich seit 1989 ununterbrochen um die Kassengeschäfte, Marianne Strasser unterstützt die Tennisabteilung ebenfalls seit 1989 bei vielen anstehenden Aufgaben, Christa Roiger (+) gehörte in verschiedenen Positionen von 1991 bis 2016 der TCW-Führung an.

 

Sie zählt gemeinsam mit Josef Stoffl, Helmut und Josef Graßl sowie Hermann Weiß zu den verdienten Funktionären, deren Andenken es über ihren Tod hinaus zu bewahren gilt.

Norbert Paulus